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Passen die Schuhe?

Digitalisierung ist in aller Munde. Müssen wir uns darauf einstellen, dass unser Leben von „Einsern“ und „Nullern“ geprägt ist? Oder geht es nicht einfach nur darum, uns die Arbeit zu erleichtern?

Herr Keiblinger, die Digitalisierung ist scheinbar überall angekommen. Im Rechnungswesen gibt es diese Tatsache aber schon seit Jahren, oder?

Grundsätzlich ja. Ohne EDV keine Buchhaltung, keine Kostenrechnung, kein Controlling. Aber unter Digitalisierung im Rechnungswesen verstehen wir funktionierende Systeme, die Unternehmern Zeit und Geld sparen.

Wie dürfen wir das verstehen?

Unter den KMU finden sich gar nicht so wenige, die im Blindflug unterwegs sind. Das Rechnungswesen ist für die Firmeninhaber oft eine Black Box, die dann nicht die richtigen Zahlen liefert, dem Chef ein schlechtes Gewissen macht und in erster Linie externe Dienstleister wie Steuerberater und Buchhalter davon profitieren. Mit anderen Worten: Chaos in der Buchhaltung.

Und woran liegt das?

Meistens wird der Rechnungswesen-Prozess einmal definiert und dann über Jahre hinweg nicht angegriffen. Das System hat viel Geld gekostet, der Standard passt aber nicht mehr zum Unternehmen, weil sich dieses weiterentwickelt hat. Strukturell, organisatorisch, personell. Ich vergleiche das gerne mit einem Paar Schuhe, die ich im Geschäft probiere, sie mir aber nicht passen. Die kaufe ich dann sicher nicht.

Das bedeutet, dass es notwendig wäre, wenn sich diese Unternehmen einmal in ihre Karten blicken lassen. Also ein System-Check?

Nicht nur ein System-Ceck. Es kann ja sein, dass das System passt, aber die Prozesse nicht. Deshalb braucht es diese Analyse, die mein Team und ich durchführen, wenn notwendig und gewünscht auch mit einem IT-Spezialisten.

Worauf achtet Ihr hier im Besonderen?

Wir analysieren die Prozesse. Also z.B. sehen wir uns die Saldenlisten, die Kostenstellenlisten, die Schnittstellen, die Fakturierung usw. an. Ein Aufwand von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen, je nach Größe des Unternehmens.

Und dann präsentiert Ihr die Lösung?

Meistens zwei oder drei Varianten. Mit einer Auflistung der Vor-und Nachteile der Systemlösungen. Dabei geht es ja auch immer darum, herauszufiltern, was absolut erforderlich und was „nice to have“ ist.

Können Sie das anhand eines Beispiels näher erklären?

Gerne. Ist es für ein Unternehmen erforderlich, dass es zu jeder Zeit, von jedem Ort dieser Welt Zugriff auf seine Rechnungswesen-Daten hat? Oder: wie unabhängig will ich von meinem Steuerberater werden?

Verstanden. Es sind also immer individuelle Lösungen. Tritt ein Nutzen eigentlich sofort ein, nachdem der Prozess umgesetzt ist?

Sicher nicht jeder Nutzen. Kurzfristig wird aber die Daten-Qualität besser. Und die Geschäftsführerin / der Geschäftsführer kommt schneller zu den relevanten Daten, die ihm Entscheidungen erleichtern. Z.B. beim Einkauf oder bei der Personalplanung. Ein mittelfristiger Nutzen ist die Kostenersparnis. Weil dann endlich die Schuhe die richtige Größe haben.

Herr Keiblinger, Sie sind ja im Bereich der Förderungen bekannt? Gibt es für die Digitalisierung des Rechnungswesens auch finanzielle Unterstützungen?

Ja, natürlich. KMU.DIGITAL ist eine Bundesförderung für die Analysephase, die Strategieberatung und die Umsetzung. Da kann man sich bis zu € 18.000,- fördern lassen. Die Zuschüsse liegen zwischen 30 und 50%.

Wenn im Herbst noch weitere Förderungen zur Digitalisierung kommen sollten, werden wir das auf unserer Website und den Social Medias kommunizieren.

Herr Keiblinger, herzlichen Dank für das Interview.

Kontaktieren Sie uns unter +43 (0) 2782/82015 oder via Mail an office@finanz-basis.at

Ihr Team der FinanzBasis 

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Wir haben eine neue Mitarbeiterin!

Unser Team hat Verstärkung bekommen. Tatjana Schindele ist unsere neue Junior Consultant – wir freuen uns schon sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit und auf ihre tatkräftige Unterstützung.

Auf Grund ihrer Vorerfahrungen, Ausbildungen und persönlichen Werte passt Frau Schindele perfekt in unser Team.

 

 

 

 

Herausforderungen bei der Bilanzierung 2020

Herr Keiblinger, Sie sind Experte für Finanzen und Förderungen. Wie sehen Sie die Herausforderungen der Pandemie im Hinblick auf das Unternehmertum und die Bilanzierung 2020?

Das ist grundsätzlich sehr branchenabhängig. Wir haben Kunden, die keine Einbußen gegenüber 2019 haben, aber leider auch andere, die bis zu 80% Einbußen in ihren Auftragsbüchern stehen haben. Und diese Verluste sind kaum kompensierbar. Besonders betroffen ist die Stadthotellerie, aber auch zum Beispiel der Bereich des Eventmarketings. Wir sehen auch, dass die Anzahl der Insolvenzen in den ersten drei Quartalen des heurigen Jahres geringer ist als im Vergleichszeitraum 2019. Unterstützungen von Land und Bund, Überbrückungskredite und Stundungen durch die Sozialversicherung und das Finanzamt tragen dazu bei, dass so mancher Unternehmer noch nicht Konkurs anmelden musste.

 

Aber irgendwann kommt der Tag der Wahrheit, oder?

Die Wirtschaft in Österreich wird voraussichtlich viele Jahre Jahre brauchen, um wieder auf das Vor-Corona-Niveau zu kommen. Das war auch in der Finanzkrise 2008 ein über Jahre gehender Prozess. Die Bilanzierung 2020 wird aber für viele zur Herausforderung. Wir Finanzer gehen – so wie der Unternehmenseigentümer – bei der Bilanzierung von einer Unternehmensfortführung aus. Die Zukunft genau zu prognostizieren, ist aber schwierig. Schauen wir uns drei Beispiele an:

·      Eine kürzlich gekaufte Maschine, die man mittelfristig nicht mehr auslasten kann. Ist diese Maschine abzuschreiben?

·   Wenn ein Unternehmer gezwungen ist, Mitarbeiter zu kündigen, muss er beachten, dass er Rückstellungen für Abfertigungen, Jubiläumsgelder, Sozialpläne bildet oder aufzustocken hat.

·      Oder uneinbringliche Forderungen gegen Kunden in Schwierigkeiten? Sind diese abzuschreiben?

 

Wie kann die FinanzBasis die Unternehmer unterstützen?

Wir analysieren sehr genau, forschen nach den Ursachen für Verluste, legen Szenarien fest, die immer einen Finanzierungs- und Liquiditätsplan enthalten. Die Definition der Maßnahmen, die den Unternehmer helfen, aus dem Schlamassel wieder heraus zu kommen, ist der nächste Schritt. Und letztendlich begleiten wir die Unternehmer bei der Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen.

 

Wenn die Lage so angespannt ist, kann man dann die FinanzBasis als Corona-Gewinner bezeichnen?

Nein, Corona-Gewinner sind wir nicht, alle von uns haben mehr zu tun und wir mussten vieles neu machen. Wir haben heuer zum Beispiel viel weniger mit Insolvenzen zu tun. Positiv kann ich herausstreichen, dass wir mehr Förderungen für Unternehmen beantragen, die antizyklisch unterwegs sind. Also die, die jetzt investieren. In neue Geschäftsmodelle, oft unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung oder einfach nur, weil sie jetzt den richtigen Zeitpunkt sehen, in eine neue Maschine oder eine Erweiterung des Betriebsgeländes zu investieren.

Es haben sich auch schon viele mit der Krise beschäftigt, ihre Lösungen erarbeitet und stecken jetzt viel Energie in diesen Aufschwung.

 

Können wir hoffen, dass das Schlimmste vorüber ist? Oder anders gefragt: Sehen Sie den Talboden der Krise?

Nein, in den nächsten sechs bis neun Monaten erwarte ich noch so manche Negativ-Schlagzeile. Aber wir dürfen den Teufel nicht an die Wand malen. Jetzt ist der Zeitpunkt, sein Geschäftsmodell zu überdenken und sich zukunftssicher aufzustellen. Und da rede ich nicht nur von der IT-Branche, die man durchaus zu den Corona-Gewinnern zählen darf. Die Förderungen, die sich Unternehmer jetzt holen können, beschreiben wir ja auch immer wieder. Da zahlt sich unser Berater-Netzwerk (Anm.: ManagementBasis) aus, weil wir über viele Disziplinen hinweg Experten haben, die ihren Kunden zur Seite stehen.

 

Herr Keiblinger, herzlichen Dank für das Interview.

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COVID bedingte Herausforderungen bei der Bilanzierung 2020 und Businessplanung 2021 ff

Eine Vielzahl, wenn nicht sogar eine Mehrzahl der Unternehmen wird in 2020 Verluste hinnehmen müssen, teilweise sogar schwere Verluste, bei gleichzeitig unsicheren Aussichten für 2021. Durch die gewährten Zahlungserleichterungen und die aufgeschobene Konkursantragsstellung durch das Finanzamt und die Sozialversicherung ist es bisher im Jahr 2020 zu einer deutlich reduzierten Anzahl an Insolvenzen gekommen. Nach Auslaufen der Ausnahmen werden die Insolvenzanträge deutlich steigen. Umso bedeutender werden daher gerichtliche, vor allem aber außergerichtliche Sanierungsmaßnahmen, um auch in Zeiten der Covid-19-Krise nach dem Going-Concern, also dem Prinzip der Unternehmensfortführung, bilanzieren können.

Die gesetzlichen Vertreter haben daher bei der Abschlusserstellung eine Einschätzung über die Fähigkeit des Unternehmens, den Geschäftsbetrieb fortführen zu können, vorzunehmen.

Für die Fortführungsannahme sind jedoch keine besonderen Nachweise zu erbringen, wenn ein Fortführungswille besteht und eine Gewinnsituation, ein Zugriff auf finanzielle Mittel ein positives Eigenkapital gegeben sind.

Nach der einschlägigen Judikatur liegt Zahlungsunfähigkeit vor, wenn der Schuldner mangels bereiter Zahlungsmittel nicht in der Lage ist, alle fälligen Schulden zu bezahlen, und er sich alsbald verschaffen kann.

Für juristische Personen erweitert § 67 IO die Notwendigkeit der Eröffnung von Insolvenzverfahren um den Tatbestand der Überschuldung. Übersteigen die im Bilanzverlust ausgewiesenen kumulierten Verluste Nennkapital, Kapital- und Gewinnrücklagen, dann liegt ein negatives Eigenkapital bzw. eine buchmäßige Überschuldung vor.

In diesem Fall ist im Anhang zu erläutern, ob eine Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts vorliegt. Eine buchmäßige Überschuldung führt nämlich nicht zwangsläufig zu einer insolvenzrechtlichen Überschuldung, es muss eine Fortbestehensprognose erstellt werden, wobei der Fortbestand des Unternehmens aufgrund der Fortbestehensprognose mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (größer als 50%) gesichert sein muss.

Bei einer Fortbestehensprognose ist mit Hilfe sorgfältiger Analysen von Verlustursachen, eines Finanzierungsplans sowie der Zukunftsaussichten der Gesellschaft die Wahrscheinlichkeit der künftigen Zahlungsfähigkeit und damit der Liquidation der Gesellschaft zu prüfen. Die Auswirkungen geplanter Sanierungsmaßnahmen sind in diese Überlegung einzubeziehen.

Auch die begleitende Überprüfung auf Wirksamkeit der Sanierungsmaßnahmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. In der Praxis wird auch auf folgende Sanierungsmaßnahmen zurückgegriffen:

Eine erfolgreiche Sanierung eines Unternehmens in der Regel nur durch eine genaue Auseinandersetzung mit den möglichen Sanierungsmaßnahmen erreicht werden kann, wie sie im Rahmen der Fortbestehensprognose zu erfolgen hat. Sanierungsmaßnahmen wie Nachrangigkeitserklärungen, Forderungsverzicht, Gesellschafterzuschüsse oder Patronatserklärungen führen in vielen Fällen nur zu einer Verlängerung der Misere

Gerade aufgrund der Covid-19-Krise ist diesem Umstand besondere Bedeutung beizumessen.

Unsere Experten der FinanzBasis unterstützen Unternehmen bei Fragen zur Bilanzierung 2020, der Erstellung von wirkungsvollen Fortführungskonzepten und der Modellierung von erfolgreichen Businessplanungen. 

Kontaktieren Sie uns unter +43 (0) 2782/82015 oder via Mail an office@finanz-basis.at

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Im roten Haus am Roseggerring wurde im Okt. 2019 gefeiert

Seit drei Jahren besteht ein Unternehmensberaternetzwerk – die ManagementBasis – in Herzogenburg. Erfolge konnte man in diesem Haus schon viele feiern. Zeit, das mit Partnern, Kunden und Freunden des Hauses zu tun.

In den Fachgebieten Finanzen, Personal, Marketing & Kommunikation, Innovation und IT hat sich die ManagementBasis in den letzten drei Jahren positioniert. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Netzwerk war Anlass, das 3-jährige Jubiläum mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, mit Kunden und Freunden gebührend zu feiern.

Bgm. Artner: „Die ManagementBasis ist nicht nur für viele Unternehmen in und um Herzogenburg ein starker Partner, sondern auch für uns als Stadtgemeinde. In vielen Arbeitsgruppen und Expertenrunden arbeiten wir mit den Geschäftsführern der Unternehmen, die hier ihren Standort haben, eng zusammen. Diese Verbundenheit von Reinhard Keiblinger, Gerhard Habitzl und Michael Simon mit der Stadt Herzogenburg ist beispielhaft.“

Das Netzwerken, Plaudern und Kosten stand aber im Vordergrund. Unter anderem fanden sich Reinhard Wolf (RWA-Generaldirektor), Gregor Bockberger von der WKNÖ, Wirtschaftsstadtrat Erich Hauptmann, Dominik Neuhold (Leiter der Wirtschaftsservicestelle), Baumeister Herbert Heigl mit Gattin, die Steuerberater Krendl, Steinwendner und Schwed und Martin Saahs vom Nikolaihof ein.

Das verkehrstechnisch hervorragend gelegene rote Haus am Roseggerring kann übrigens auch von Unternehmen für Workshops, Seminare und Veranstaltungen gemietet werden.

Unsere Firmenlogos und Firmennamen sind laut Registrierungbestätigung des österreichischen Patentamts als Wortbildmarke registriert

 

Die FinanzBasis wächst!  Erfolg schafft Wachstum!

 

 

Mag. Ulrike Aufhauser bringt als zusätzliche Seniorpartnerin Expertise vor allem im NPU- und Coaching-Bereich in das erfolgreiche Team der FinanzBasis Unternehmensberatung.

Mit einem lösungsorientierten Team aus Branchen- und Fachexperten begleiten wir unsere Kunden von der ersten Analyse über die gemeinsame Ableitung von Maßnahmen bis hin zur erfolgreichen Umsetzung und Verankerung.